Hinweise lassen vermuten, dass Rocca Corneta bereits im Mittelalter existiert hat. Der Ort ist zwischen den natürlichen Grenzen der beiden Städte Bologna und Modena gelegen.

Jahrhunderte lang haben die Menschen beider Städte um dieses Territorium gekämpft. Nach der Herrschaft der Langobarden, gab Carlo Magno den Ort Rocca Corneta zum Kloster S. Pietro of Modena, unter die Kontrolle der Abtei Nonantola.
Für den längsten Zeitraum in seiner Geschichte verblieb der Ort unter dem Einfluß und der Kontrolle der regionalen Kirche.
Im 12. Jahrhundert wurde Rocca Corneta zu einer Gemeinde zusammengelegt mit Lizzano Matto, Belvedere and Monteacuto.
Wegen der Festung, die heute noch existiert, war der Ort praktisch uneinnehmbar. Im Jahr 1500 gab Papst Leon X den Landkreis der Castelli Familie, diese Übertragung wurde aber später durch Papst Clemente VII wieder rückgängig gemacht.
Im Jahr 1810 wurde Rocca Corneta mit der Gemeinde Belvedere vereinigt. Während des Zweiten Weltkrieges waren die Riva Berge Zeugen von Angriffen und Kämpfen über viele Monate hinweg.
Rocca Corneta litt unter großen Schäden und die Ortskirche wurde praktisch vollständig zerstört. Gleichwohl hat Rocca Corneta seine agrarwirtschaftlichen Charakterzüge bis heute erhalten dank einer unverschmutzten Umwelt und der Einfachheit und Herzlichkeit seiner Bewohner.
